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Im Rahmen des Frei-Day fanden sich mehrere Schülergruppen zusammen, die sich mit vielfältigen Ideen dem Thema „Heimische Tierarten“ widmeten.
Eine Gruppe widmete sich über mehrere Wochen hinweg dem Bau eines Insektenhotels – treffender wäre wohl die Bezeichnung „Insektenhochhaus“. Mit großem Engagement sammelten die Schülerinnen und Schüler Paletten sowie geeignetes Füllmaterial aus der gesamten Gemeinde. Dem praktischen Arbeiten ging eine intensive Recherche voraus: Welche Bedürfnisse haben Insekten eigentlich? Warum sind viele Insektenhotels aus dem Baumarkt nicht optimal gestaltet? Und weshalb ist es so wichtig, sich aktiv für den Schutz heimischer Insekten einzusetzen und ihnen Lebensräume zu schaffen?
Nachdem diese und weitere Fragen geklärt waren, begann die handwerkliche Arbeit im Werkraum. Paletten wurden geschliffen, verschraubt und schließlich zu einer stabilen Konstruktion zusammengefügt. Nun fehlte nur noch ein geeigneter Standort – schnell fiel die Wahl auf das Sandarium im Schulgarten, in unmittelbarer Nähe zu den schuleigenen Bienen und einer Wasserstelle.
Mit viel Sorgfalt wurde gesammelt, sortiert, gebastelt und auch kreativ improvisiert. Am Ende entstand ein vielseitig gefülltes Insektenhotel: Lehmgefüllte Tonröhren, Bambusstäbe, Moos und Totholz fanden ihren Platz zwischen den Paletten. Schon bald ließen sich die ersten Bewohner beobachten – Mauerbienen und zahlreiche andere kleine Krabbeltiere bezogen rasch ihr neues Zuhause.
Beim Blick auf die vorhandene Wasserstelle wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar: Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial. Es entstanden verschiedene Skizzen für eine Neugestaltung, die immer wieder überarbeitet und weiterentwickelt wurden. Die finale Planung wurde schließlich umgesetzt.
Die Suche nach geeigneten Materialien wie Teichfolie und Pflanzen gestaltete sich zunächst schwierig. Dank der Unterstützung einer Lehrerin konnte jedoc h eine passende, großzügige Teichfolie organisiert werden. Das alte Wasserbecken wurde zurückgebaut, eine größere Mulde ausgehoben und die neue Folie eingesetzt. Mit Hackschnitzeln und Steinen wurde der Teich eingefasst und so gestaltet, dass er nun auch tief genug ist, um Molchen und Fröschen einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Neue Pflanzen wurden eingesetzt, und auch die Wasserpflanzen aus dem alten Teich fanden wieder ihren Platz.
Schon kurze Zeit später kehrten die ersten Bienen zurück, um zu trinken, und täglich lassen sich neue Insekten und kleine Tiere am Teich beobachten. Ergänzend entstand ein Sandhaufen als weiterer wertvoller Lebensraum für verschiedene Insektenarten.
Für die Zukunft ist zudem eine bepflanzte Trockensteinmauer geplant, die Eidechsen Unterschlupf bieten soll. Auch Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen im hinteren Bereich des Sandariums sind vorgesehen, um den Ort für Unterrichtsbeobachtungen noch besser nutzbar zu machen.
So ist im Laufe der Zeit ein lebendiger, vielfältiger Lebensraum entstanden, der sich stetig weiterentwickelt und immer wieder neu gestaltet werden kann.

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Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel

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